Frostige Grüße vom Acker: Warum wir Gemüse erst mittags ernten, was das Fleisch unserer Kuh Japan von Supermarktware unterscheidet und eine Einladung zum Advent
Produkt
Frischer Hokkaido-Kürbis aus samenfester SoLaWi-Kultur

Unser Hokkaido wächst unter der warmen Sonne des Markgräflerlands direkt auf den Feldern des Luzernenhofs. Als Solidarische Landwirtschaft legen wir größten Wert auf einen geschlossenen Hofkreislauf und den konsequenten Verzicht auf chemische Spritzmittel. Für den Anbau unseres Hokkaido-Kürbisses verwenden wir ausschließlich samenfeste Sorten wie Blue Kuri, Green Hokkaido oder Red Kuri. Das bedeutet, dass die Pflanzen ihre natürlichen, ursprünglichen Eigenschaften behalten und wir das Saatgut selbst wiederverwenden könnten – ein wichtiger Beitrag zur Biodiversität.
Schon bei der Aussaat im Frühjahr achten wir auf einen ökologisch sinnvollen Maßstab. Der Boden wird schonend bearbeitet und durch unsere biodynamischen Präparate gestärkt. So kann der Kürbis über den Sommer hinweg tief wurzeln und wertvolle Nährstoffe aufnehmen. Auf Bändchengewebe verzichten wir im Gemüsebau komplett, um den Boden atmen zu lassen und das Mikroklima zu schützen. Die intensive Pflege durch unsere Gärtnerinnen und Gärtner sorgt dafür, dass jeder Kürbis optimal heranreift.
Was den Hokkaido so besonders macht, ist nicht nur sein herrlich nussiges, leicht süßliches Aroma, sondern auch seine unkomplizierte Handhabung in der Küche. Im Gegensatz zu vielen anderen Kürbissorten kann die Schale beim Hokkaido bedenkenlos mitgegessen werden. Beim Kochen oder Backen wird sie wunderbar weich und verleiht den Gerichten eine intensive Farbe und zusätzlichen Geschmack. Ob als cremige Suppe, herzhaftes Ofengemüse oder raffiniertes Püree – dieser Kürbis ist ein echtes Multitalent.
Mit jedem Hokkaido, den du in deinem Ernteanteil findest, unterstützt du die nachhaltige Kreislaufwirtschaft und die Solidarität mit der Umwelt. Erlebe den unverfälschten Geschmack der Region und genieße ein Lebensmittel, das mit viel Handarbeit, Leidenschaft und Respekt vor der Natur gewachsen ist.
Produktdetails
Sorte
Blue Kuri, Green Hokkaido, Red Kuri, Fictor, Solor, Uchiki Kuri
Hinweis zur Lagerung
Kühl, trocken und dunkel lagern (z.B. im Keller oder einer kühlen Speisekammer). Angeschnitten im Kühlschrank aufbewahren und zügig verbrauchen.
Saison
August, September, Oktober, November
Cremige Hokkaido-Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer
ca. 45 Min.
4 Portionen
- 1 mittelgroßer Hokkaido
- 1 Stange Lauch
- 1 kleines Stück Knollensellerie
- 1 Stück Ingwer (ca. 2 cm)
- 1 Chilischote (optional)
- 1 Liter Gemüsebrühe
- 1 Dose (400 ml) Kokosmilch
- 1 TL Kreuzkümmel
- etwas Olivenöl zum Anbraten
- nach Geschmack Salz und frische Petersilie
- Den Hokkaido gründlich waschen, halbieren, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch samt Schale in grobe Würfel schneiden.
- Lauch in Ringe schneiden, Sellerie schälen und würfeln. Ingwer und Chilischote fein hacken.
- Etwas Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Lauch, Sellerie, Ingwer und Chili darin glasig andünsten.
- Die Hokkaido-Würfel hinzugeben und kurz mit anbraten. Mit dem Kreuzkümmel bestäuben.
- Mit der Gemüsebrühe ablöschen und aufkochen lassen. Zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 20-25 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.
- Die Suppe vom Herd nehmen und mit einem Pürierstab sehr fein pürieren.
- Die Kokosmilch unterrühren, kurz erwärmen (nicht mehr kochen) und mit Salz abschmecken.
- Mit frisch gehackter Petersilie garnieren und heiß servieren.
Tipp: Die Schale des Hokkaido wird beim Kochen wunderbar weich und kann problemlos mitgegessen werden – das spart nicht nur Zeit, sondern sorgt auch für eine intensive, leuchtend orange Farbe der Suppe. Dazu passen hervorragend geröstete Kürbiskerne oder frisches Vollkornbrot aus unserem Dinkelmehl!
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