Eigentum
Eigentümerin bist du!
Es ist uns ein wichtiges Anliegen, Eigentumsverhältnisse zu schaffen, die nicht auf die sozialen Prozesse des Hofteams Einfluss nehmen und es dem Team ermöglichen, zu fairen Kosten am Hof zu leben und selbstbestimmt zu arbeiten.
Erst DU als Mitglied und Miteigentümerin ermöglichst diesen wunderbaren Hof.
Gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft Markgräflerland e.V.

Inventar
Der Verein beteiligt sich nicht nur an der Finanzierung des laufenden Hofbetriebs, sondern auch über das Inventar – also an Maschinen, Geräten, Tieren und allem, was eine nachhaltige Bewirtschaftung möglich macht. Damit wird deutlich: Unsere Rolle geht weit über den Konsum von Lebensmitteln hinaus. Wir schaffen gemeinsam die Grundlagen dafür, dass ökologische Landwirtschaft langfristig funktionieren kann.
Mitglieder
Weingarten 18 GmbH

Gebäude
Die Weingarten 18 GmbH trägt die Verantwortung für die Gebäude am Luzernenhof – Wohnraum, Stallungen, Werkstätten und Wirtschaftsflächen. Damit sichern wir die bauliche Grundlage für Leben und Arbeit auf dem Hof. So entsteht ein verlässlicher Rahmen, in dem Gemeinschaft, ökologische Landwirtschaft und langfristige Perspektiven nachhaltig wachsen können.
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Entschuldet
Kulturland eG

Land
Die Kulturland eG ist Eigentümerin der landwirtschaftlichen Flächen des Luzernenhofs und stellt sie der Hofgemeinschaft dauerhaft zur Verfügung. Damit bleibt das Land der Spekulation entzogen und wird für ökologische Bewirtschaftung gesichert. So schaffen wir die Grundlage dafür, dass nachhaltige Landwirtschaft, gemeinschaftliches Handeln und verantwortungsbewusster Umgang mit Boden auch in Zukunft möglich bleiben.
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Finanzierte Fläche
Mitglied werden
Ist der Verein nur Konsument?
Nein – unser Verein versteht sich ausdrücklich nicht nur als Konsument.
Ziel und Aufgabe der Gemeinschaftsgetragenen Landwirtschaft Markgräflerland ist es, aktiv Verantwortung für eine zukunftsfähige und solidarische Landwirtschaft zu übernehmen.
Wir unterstützen die Umsetzung einer klimaschonenden, ökologischen und sozial verträglichen Landbewirtschaftung. Dazu gehört, alte und samenfeste Kulturpflanzen zu erhalten, alte Nutztierrassen zu fördern und neue solidarische Formen des Miteinanders auszuprobieren.
Durch unsere Arbeit leisten wir nicht nur einen finanziellen Beitrag, sondern schaffen auch einen Raum für Bildung, kulturellen Austausch und gemeinschaftliches Handeln. Wir vernetzen uns mit anderen Initiativen, arbeiten mit nachhaltig wirtschaftenden Betrieben zusammen und fördern so Strukturen, die über den Konsum hinausreichen.
Ein wesentlicher Teil unserer Verantwortung besteht darin, den Höfen Planungssicherheit zu geben:
- Wir tragen gemeinsam die Kosten über die Solidarbeiträge.
- Wir beteiligen uns an der Finanzierung von Betriebsmitteln und Inventar.
- Wir übernehmen Aufgaben wie Werbung, Organisation der Abholstellen und Verteilung der Ernteanteile.

„Ich habe den Luzernenhof über eine Bekannte kennenlernen dürfen. Die guten Produkte, die Gemeinschaftlichkeit und der Hof an sich, die Möglichkeit mich an einem so guten nachhaltigen Projekt zu beteiligen, ist für mich ein Grund mitzumachen und den Hof zu unterstützen.“
Vera W. – Mitglied des Luzernenhofes
So wird deutlich: Der Verein ist kein reiner Abnehmer von Lebensmitteln, sondern ein aktiver Partner für die Höfe und ein Akteur im Sinne des Umwelt- und Ressourcenschutzes. Wir verstehen uns als Teil eines größeren Ganzen – und als Gemeinschaft, die Landwirtschaft nicht konsumiert, sondern mitgestaltet.
Genoss*in der Kulturland eG werden
Wem gehört eigentlich der Boden, auf dem unser Gemüse wächst?

„Dass es funktioniert, als Gemeinschaft Ackerland dem Markt zu entziehen, find ich schon richtig genial. Aber auch mit welchem Herzblut die jungen Menschen auf dem Hof zusammenarbeiten und uns Ernteteiler und Genossinnen mit einbeziehen, unkompliziert und herzlich, ist einfach toll. Und dieses Herzblut schmeckt man, ich könnte ohne die Luzernenhof-Produkte fast nicht mehr leben.“
Dunja N. – Mitglied und Genossin
Nein – wir finden nicht, dass Grund und Boden eine Ware wie jede andere ist, die der Spekulation auf dem freien Markt überlassen werden sollte. Die Kulturland eG, ein Partner des Luzernenhofes, hat sich zum Ziel gesetzt, Land als „Allmende“ – also als Gemeinschaftseigentum – zu begreifen und zu sichern. Sie kauft landwirtschaftliche Flächen, um sie dem Markt dauerhaft zu entziehen und sie langfristig an ökologisch und sozial wirtschaftende Betriebe zu verpachten. So wird sichergestellt, dass der Boden für eine bäuerliche, regionale und zukunftsfähige Landwirtschaft erhalten bleibt. Die Kulturland eG sichert Ackerland, Wiesen, Weiden und Biotope für Höfe, die – wie der Luzernenhof – vor Ort wirtschaften, Naturschutz betreiben und oft auch Bildungsarbeit leisten.
Unser gemeinsames Ziel als Genoss*innen ist es, die Existenzgrundlage des Hofes – den Boden – langfristig zu sichern:
- Wir stellen das Kapital bereit, damit die eG das Land für den Luzernenhof kaufen kann.
- Wir sichern dem Hof langfristig und zu fairen Konditionen die Flächen, die er bewirtschaftet.
- Wir entziehen das Ackerland dauerhaft der Spekulation und erhalten es als Gemeinschaftsgut für zukünftige Generationen.
Ein Genossenschaftsanteil ist keine reine Finanzanlage, sondern ein aktiver Beitrag zur Sicherung der Lebensgrundlagen unserer Partnerhöfe. Wir verstehen uns als Teil einer Bewegung, die Grund und Boden als Gemeinschaftsgut begreift und die Ernährungssouveränität vor Ort stärkt.
Direktkreditgeber*in werden
Sollten die Gebäude des Luzernenhofes der Spekulation überlassen werden?
Nein – wir glauben, dass Gebäude, in denen Menschen leben und arbeiten, nicht dem freien Markt überlassen werden dürfen. Hohe Verschuldung für Gebäude zwingt Höfe oft in eine „effizienzgetriebene“ Landwirtschaft, bei der soziale und ökologische Gedanken keinen Platz mehr finden. Deshalb sind die Wohn- und Wirtschaftsgebäude des Luzernenhofes in der Weingartenstr. 18 GmbH organisiert. Diese GmbH ist Teil des Mietshäuser Syndikats, einem deutschlandweiten Verbund von Hausprojekten. Die Struktur des Syndikats stellt sicher, dass die Häuser dauerhaft unverkäuflich bleiben. Die Mietshäuser Syndikat GmbH hat als Mitgesellschafterin ein Veto-Stimmrecht und verhindert so, dass die Immobilie jemals wieder verkauft oder privatisiert werden kann. Damit wird dem Hofteam ermöglicht, zu fairen und stabilen Kosten am Hof zu leben und gleichberechtigt zu arbeiten.
Unser Beitrag als Direktkreditgeber*innen ermöglicht es, die Gebäude für den Hof zu finanzieren und dem Markt dauerhaft zu entziehen:
- Wir stellen das Kapital (als Darlehen ab 500 €) für die Finanzierung der Wohn- und Wirtschaftsgebäude bereit.
- Wir leihen unser Geld direkt an die Weingarten 18 GmbH – solidarisch verzinst (0,1–1,5 %) und ohne den Umweg über eine Bank.
- Wir helfen, den Hof von untragbaren Schulden zu befreien und sichern den sozialen Mittelpunkt des Hofes für die Gemeinschaft.

„Wichtig ist mir mein Geld sinnvoll und sozial anzulegen. Investiere ich beim Luzernenhof schaffen wir eine win-win Situation, beide Parteien profitieren auf eine ganz schöne Weise. Was gibt es schöneres, diesen natürlichen Kreislauf und sorgsamen Umgang von Boden und Tieren mit zu unterstützen.“
Martin – Direktkreditgeber
Ein Direktkredit ist somit keine reine Finanzanlage, sondern ein solidarischer Akt. Wir schaffen eine Alternative zur Spekulation mit Wohn- und Arbeitsraum und sorgen dafür, dass die Gebäude des Luzernenhofes für immer ein Ort der Gemeinschaft und der ökologischen Landwirtschaft bleiben.
Noch Fragen?
Wie ist das Eigentum am Luzernenhof geregelt?
Um die Landwirtschaft und den Wohnraum langfristig der Spekulation zu entziehen, ruht das Eigentum am Luzernenhof auf drei Säulen. Der Verein Gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft Markgräflerland e.V. besitzt das lebende und tote Inventar (z.B. Maschinen und Tiere). Die landwirtschaftlichen Flächen gehören der Kulturland eG, die das Land dauerhaft für den Hof sichert. Die Hofgebäude (Wohnraum, Stallungen) gehören der Weingarten 18 GmbH, die mit dem Mietshäuser Syndikat verbunden ist, um die Immobilien für alle Zeit unverkäuflich zu machen.
Was ist die Kulturland eG und warum kauft sie unser Land?
Die Kulturland eG ist eine Genossenschaft, die landwirtschaftliche Flächen kauft, um regional eingebundene Biobetriebe dauerhaft zu stabilisieren. Das Land wird vom freien Spekulationsmarkt entkoppelt und den Betrieben im Rahmen eines langfristigen Pachtvertrags zu einer ortsüblichen, leistbaren Pacht zur Verfügung gestellt. Dies stellt sicher, dass der Boden dauerhaft und sicher für die ökologische Landwirtschaft erhalten bleibt.
Wie kann ich den Erhalt der landwirtschaftlichen Flächen unterstützen?
Sie können Genossenschaftsanteile an der Kulturland eG erwerben. Ein einzelner Anteil kostet 500 Euro. Hinzu kommt ein einmaliges Eintrittsgeld in Höhe von 50 Euro zur Abdeckung der anfallenden Bearbeitungskosten. Um eine breite Beteiligung zu gewährleisten, können pro Person maximal 40 Anteile erworben werden.
Welche Rechte habe ich als Genossenschaftsmitglied?
Jedes Mitglied hat in der Mitgliederversammlung exakt eine Stimme – völlig unabhängig davon, wie viele Anteile übernommen wurden. Darüber hinaus haben Sie ein Beteiligungsrecht, können den Hof besuchen und aktiv an seiner Entwicklung teilhaben.
Bekomme ich auf meine Genossenschaftsanteile Zinsen?
Auf die Genossenschaftsanteile selbst wird keine finanzielle Verzinsung ausgeschüttet. Die Genossenschaft bietet jedoch die Möglichkeit, zusätzlich zu den Anteilen ein verzinstes Mitgliederdarlehen zu vergeben. Für ein solches Darlehen können Sie wählen zwischen einer Verzinsung von 1 % in Geld oder einer Verzinsung in Form eines jährlichen Warenkorbs mit Naturalien. Der wahre „Mehrwert“ Ihrer Investition liegt jedoch in der Förderung von Gemeingütern wie dem Naturschutz, dem Schutz des Trinkwassers und einer artgerechten Tierhaltung.
Ist das angelegte Geld sicher und kann ich meine Anteile wieder kündigen?
Ihr Geld ist sicher angelegt, da der Einlage ein realer Bodenwert gegenübersteht, der bei ökologischer Bewirtschaftung extrem wertstabil bleibt. Nach Ablauf von fünf Jahren können Sie Ihre Genossenschaftsanteile jederzeit mit einer halbjährigen Frist zum Jahresende kündigen. Die Auszahlung erfolgt dann in der Regel zum eingezahlten Nennwert.
Warum gehören die Gebäude dem Mietshäuser Syndikat?
Die Preise für Grund, Boden und Immobilien schnellen rasant in die Höhe. Heutige Hofübernahmen sind daher oft mit einer jahrzehntelangen Verschuldung verbunden, die eine Ausbeutung von Mensch und Natur erfordert und bei der ökologische und soziale Gedanken keinen Platz mehr finden. Um dies abzuwenden, kooperiert die Weingarten 18 GmbH mit dem Mietshäuser Syndikat. Das Syndikat stellt sicher, dass die Hofgebäude dauerhaft unverkäuflich bleiben und nicht wieder privatisiert werden können.
Was genau sind Direktkredite?
Direktkredite sind Geldbeträge, die dem Projekt von Unterstützern direkt – also ohne den Umwege über eine Bank – geliehen werden. Mit diesen sogenannten Nachrangdarlehen wird die Finanzierung der Hofgebäude für das Hofteam realisiert.
Zu welchen Konditionen kann ich einen Direktkredit vergeben?
Wir freuen uns über Direktkredite bereits ab einem Betrag von 500 Euro. Der Kreditvertrag wird direkt mit der Weingarten 18 GmbH abgeschlossen. In diesem Vertrag werden die Laufzeit, die Kündigungsfrist sowie ein solidarischer Zinssatz flexibel und individuell zwischen 0 und 2 % vereinbart.
Noch Fragen?
Wie ist das Eigentum am Luzernenhof geregelt?
Um die Landwirtschaft und den Wohnraum langfristig der Spekulation zu entziehen, ruht das Eigentum am Luzernenhof auf drei Säulen. Der Verein Gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft Markgräflerland e.V. besitzt das lebende und tote Inventar (z.B. Maschinen und Tiere). Die landwirtschaftlichen Flächen gehören der Kulturland eG, die das Land dauerhaft für den Hof sichert. Die Hofgebäude (Wohnraum, Stallungen) gehören der Weingarten 18 GmbH, die mit dem Mietshäuser Syndikat verbunden ist, um die Immobilien für alle Zeit unverkäuflich zu machen.
Was ist die Kulturland eG und warum kauft sie unser Land?
Die Kulturland eG ist eine Genossenschaft, die landwirtschaftliche Flächen kauft, um regional eingebundene Biobetriebe dauerhaft zu stabilisieren. Das Land wird vom freien Spekulationsmarkt entkoppelt und den Betrieben im Rahmen eines langfristigen Pachtvertrags zu einer ortsüblichen, leistbaren Pacht zur Verfügung gestellt. Dies stellt sicher, dass der Boden dauerhaft und sicher für die ökologische Landwirtschaft erhalten bleibt.
Wie kann ich den Erhalt der landwirtschaftlichen Flächen unterstützen?
Sie können Genossenschaftsanteile an der Kulturland eG erwerben. Ein einzelner Anteil kostet 500 Euro. Hinzu kommt ein einmaliges Eintrittsgeld in Höhe von 50 Euro zur Abdeckung der anfallenden Bearbeitungskosten. Um eine breite Beteiligung zu gewährleisten, können pro Person maximal 40 Anteile erworben werden.
Welche Rechte habe ich als Genossenschaftsmitglied?
Jedes Mitglied hat in der Mitgliederversammlung exakt eine Stimme – völlig unabhängig davon, wie viele Anteile übernommen wurden. Darüber hinaus haben Sie ein Beteiligungsrecht, können den Hof besuchen und aktiv an seiner Entwicklung teilhaben.
Bekomme ich auf meine Genossenschaftsanteile Zinsen?
Auf die Genossenschaftsanteile selbst wird keine finanzielle Verzinsung ausgeschüttet. Die Genossenschaft bietet jedoch die Möglichkeit, zusätzlich zu den Anteilen ein verzinstes Mitgliederdarlehen zu vergeben. Für ein solches Darlehen können Sie wählen zwischen einer Verzinsung von 1 % in Geld oder einer Verzinsung in Form eines jährlichen Warenkorbs mit Naturalien. Der wahre „Mehrwert“ Ihrer Investition liegt jedoch in der Förderung von Gemeingütern wie dem Naturschutz, dem Schutz des Trinkwassers und einer artgerechten Tierhaltung.
Ist das angelegte Geld sicher und kann ich meine Anteile wieder kündigen?
Ihr Geld ist sicher angelegt, da der Einlage ein realer Bodenwert gegenübersteht, der bei ökologischer Bewirtschaftung extrem wertstabil bleibt. Nach Ablauf von fünf Jahren können Sie Ihre Genossenschaftsanteile jederzeit mit einer halbjährigen Frist zum Jahresende kündigen. Die Auszahlung erfolgt dann in der Regel zum eingezahlten Nennwert.
Warum gehören die Gebäude dem Mietshäuser Syndikat?
Die Preise für Grund, Boden und Immobilien schnellen rasant in die Höhe. Heutige Hofübernahmen sind daher oft mit einer jahrzehntelangen Verschuldung verbunden, die eine Ausbeutung von Mensch und Natur erfordert und bei der ökologische und soziale Gedanken keinen Platz mehr finden. Um dies abzuwenden, kooperiert die Weingarten 18 GmbH mit dem Mietshäuser Syndikat. Das Syndikat stellt sicher, dass die Hofgebäude dauerhaft unverkäuflich bleiben und nicht wieder privatisiert werden können.
Was genau sind Direktkredite?
Direktkredite sind Geldbeträge, die dem Projekt von Unterstützern direkt – also ohne den Umwege über eine Bank – geliehen werden. Mit diesen sogenannten Nachrangdarlehen wird die Finanzierung der Hofgebäude für das Hofteam realisiert.
Zu welchen Konditionen kann ich einen Direktkredit vergeben?
Wir freuen uns über Direktkredite bereits ab einem Betrag von 500 Euro. Der Kreditvertrag wird direkt mit der Weingarten 18 GmbH abgeschlossen. In diesem Vertrag werden die Laufzeit, die Kündigungsfrist sowie ein solidarischer Zinssatz flexibel und individuell zwischen 0 und 2 % vereinbart.
