Produkt

Frischer Chiccoree vom Luzernenhof – Knackig, feinherb & regional

Unser Chiccoree ist ein echtes Highlight in der kalten Jahreszeit und bringt frische Knackigkeit auf deinen Teller, wenn das Gemüseangebot auf den Feldern überschaubarer wird. Auf dem Luzernenhof bauen wir dieses faszinierende Feingemüse mit viel Hingabe und nach unseren strengen ökologischen Prinzipien an. Dabei setzen wir ausschließlich auf samenfeste Sorten wie Macun oder Etardo, die sich durch ihren hervorragenden Geschmack und ihre Robustheit auszeichnen.

Die Kultivierung von Chiccoree ist ein kleines landwirtschaftliches Kunstwerk und erfordert viel Geduld. Im ersten Schritt säen wir die Samen im späten Frühjahr auf unseren Feldern im Markgräflerland aus. Über den Sommer wächst eine kräftige Pflanze heran, die eine dicke Pfahlwurzel bildet. Im Herbst ernten wir diese Wurzeln, entfernen die grünen Blätter und lagern sie schonend ein. Der eigentliche Zauber passiert jedoch erst danach: In absoluter Dunkelheit und bei angenehmen Temperaturen treiben die Wurzeln in der sogenannten Treiberei erneut aus. Da ihnen das Sonnenlicht fehlt, bilden sie kein Chlorophyll – so entstehen die typischen, zartgelben und weißen Zapfen, die wir als Chiccoree kennen und lieben. Würden sie Licht abbekommen, würden die Blätter ergrünen und extrem bitter werden.

Durch unsere naturnahe Kreislaufwirtschaft, den Einsatz biologisch-dynamischer Präparate und den völligen Verzicht auf chemische Spritzmittel garantieren wir ein unbelastetes Naturprodukt. Das schmeckt man bei jedem Bissen. Unser Chiccoree zeichnet sich durch eine feinherbe, erfrischende Note aus, die ihn zu einer unglaublich vielseitigen Zutat macht.

Ob als knackiger Rohkostsalat in Kombination mit süßen Äpfeln oder Orangen, die die leichten Bitterstoffe wunderbar ausbalancieren, oder warm zubereitet – die Möglichkeiten sind grenzenlos. Gebraten, gedünstet oder mit unserem hofeigenen Käse überbacken, verliert der Chiccoree einen Teil seiner Bitterkeit und entwickelt ein herrlich nussiges, fast schon süßliches Aroma. Mit dem Genuss dieses Wintergemüses unterstützt du nicht nur unsere solidarische Landwirtschaft, sondern bringst auch ein Stück echte Handarbeit und regionale Vielfalt direkt in deine Küche.

Produktdetails

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Sorte
Macun oder Etardo

Hinweis zur Lagerung
Dunkel und kühl im Gemüsefach des Kühlschranks lagern, am besten in ein leicht feuchtes Tuch eingeschlagen. Unbedingt vor Licht schützen, da er sonst nachbittert.

Saison
Januar, Februar, März, Oktober, November, Dezember

Überbackener Chiccoree mit Äpfeln und Hof-Käse

ca. 35 Min.

2 Portionen

  • 2 bis 3 Chiccoree
  • 1 säuerlicher Apfel
  • 100 g Schnittkäse Natur (Luzernenhof)
  • 1 EL Butter oder Olivenöl
  • 1 TL Waldhonig (vom Hof)
  • Etwas Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • Optional: Eine Handvoll gehackte Walnüsse
  1. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Den Chiccoree waschen, welke Außenblätter entfernen und der Länge nach halbieren. Den keilförmigen Strunk am unteren Ende herausschneiden.
  3. Den Apfel waschen, entkernen und in feine Spalten schneiden. Den Schnittkäse grob reiben.
  4. In einer Pfanne die Butter oder das Olivenöl erhitzen. Die Chiccoree-Hälften auf der Schnittfläche kurz anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen.
  5. Den angebratenen Chiccoree mit der Schnittfläche nach oben in eine Auflaufform legen. Die Apfelspalten dazwischen verteilen und alles mit dem Waldhonig beträufeln.
  6. Den geriebenen Hof-Käse und optional die Walnüsse großzügig über dem Gemüse verteilen.
  7. Im vorgeheizten Ofen für etwa 15 bis 20 Minuten goldbraun überbacken. Dazu passt frisches Dinkel-Vollkornbrot hervorragend!

Tipp: Die Bitterstoffe sitzen beim Chiccoree hauptsächlich im Strunk. Wer es milder mag, schneidet diesen einfach großzügig keilförmig heraus. Süße Komponenten wie Äpfel, Orangen oder unser Hof-Honig sind zudem die perfekten Gegenspieler zur feinherben Note des Gemüses.

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