Produkt

Frischer Radichio vom Luzernenhof – Knackig, aromatisch und samenfest

Unser Radichio bringt leuchtende Farbe und eine wunderbar aromatische Bitternote in die kühle Jahreszeit. Auf den Feldern des Luzernenhofs wächst dieser charakterstarke Blattsalat unter besten ökologischen Bedingungen heran. Mit seinen tiefroten Blättern und den knackigen, weißen Blattrippen ist er nicht nur optisch ein echtes Highlight in der Gemüsekiste, sondern auch ein kulinarischer Alleskönner.

Beim Anbau unseres Radichios setzen wir, wie bei all unserem Gemüse, auf höchste ökologische Standards und echte Handarbeit. Wir verwenden die samenfeste Sorte Treviso 206 TT, die sich durch ihre längliche Form und ihren exzellenten Geschmack auszeichnet. Auf unserem Ackerland im Markgräflerland verzichten wir konsequent auf jegliche Spritzmittel und künstliche Dünger. Stattdessen fördern wir die Bodengesundheit durch biodynamische Präparate und eine durchdachte Kreislaufwirtschaft. Auch auf Bändchengewebe zur Unkrautunterdrückung verzichten wir komplett – hier ist noch ehrliche Handarbeit gefragt, die man am Ende auch schmeckt.

Radichio ist ein typisches Herbst- und Wintergemüse, das die kühleren Nächte liebt. Gerade die sinkenden Temperaturen sorgen dafür, dass sich die intensive rote Farbe voll ausbildet und die Blätter ihre typische knackige Struktur erhalten. Die in den Blättern enthaltenen Bitterstoffe, insbesondere das Intybin, sind nicht nur für das markante Aroma verantwortlich, sondern gelten auch als äußerst wertvoll für die Verdauung und das allgemeine Wohlbefinden.

In der Küche erweist sich unser Radichio als äußerst vielseitig. Wer die Bitternote etwas abmildern möchte, kann die geschnittenen Blätter für wenige Minuten in lauwarmes Wasser legen. Er schmeckt hervorragend als frischer, knackiger Wintersalat, kombiniert mit fruchtigen Komponenten wie Äpfeln oder Orangen. Aber auch warm zubereitet ist er ein echter Genuss: Leicht in Olivenöl angebraten, karamellisiert oder als Hauptzutat in einem cremigen Risotto entfaltet er ein wunderbar nussiges und milderes Aroma. Genieße die Vielfalt der solidarischen Landwirtschaft mit diesem besonderen Stück regionaler Esskultur!

Produktdetails

i

Sorte
Treviso 206 TT

Hinweis zur Lagerung
Im Gemüsefach des Kühlschranks in ein feuchtes Tuch eingeschlagen, hält sich der Radichio problemlos ein bis zwei Wochen frisch.

Saison
September, Oktober, November, Dezember

Cremiges Radichio-Risotto mit Hirtenkäse

ca. 40 Min.

4 Portionen

  • 1 Kopf Radichio vom Luzernenhof
  • 250 g Risottoreis
  • 1 Zwiebel (z.B. Sturon)
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 150 g Hirtenkäse natur (Luzernenhof)
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 1 Schuss Weißwein (oder Apfelsaft)
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • n. B. Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  1. Die Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen und warmhalten.
  2. Die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln. Den Radichio waschen, den harten Strunk entfernen und die Blätter in feine Streifen schneiden.
  3. In einem weiten Topf das Olivenöl erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin glasig andünsten. Den Risottoreis hinzufügen und kurz mitrösten, bis er leicht glasig wird.
  4. Mit Weißwein (oder Apfelsaft) ablöschen und einkochen lassen.
  5. Nun schöpfkellenweise die heiße Gemüsebrühe hinzugeben. Immer nur so viel, dass der Reis knapp bedeckt ist. Unter regelmäßigem Rühren einkochen lassen, bevor die nächste Kelle Brühe hinzugefügt wird. Diesen Vorgang für ca. 20 Minuten wiederholen, bis der Reis gar, aber noch bissfest ist.
  6. Etwa 5 Minuten vor Ende der Garzeit die Radichio-Streifen unter das Risotto heben, damit sie leicht zusammenfallen, aber ihre schöne Farbe behalten.
  7. Zum Schluss den Topf vom Herd nehmen. Die Butter und den gewürfelten Hirtenkäse unterrühren. Das Risotto mit Salz und Pfeffer abschmecken und direkt heiß servieren.

Tipp: Um die Bitterstoffe des Radichios etwas abzumildern, kannst du die geschnittenen Blätter vorab für 5 Minuten in lauwarmes Wasser legen. Der Hirtenkäse vom Luzernenhof verleiht dem Gericht eine tolle cremige und leicht salzige Note, die perfekt zur Bitternote des Salats passt!

Muhs und News