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Produkt
Frischer Spitzkohl vom Luzernenhof – Zart, mild und nachhaltig angebaut

Wenn der morgendliche Tau noch auf den Feldern des Markgräflerlands liegt, machen wir uns auf, um unseren Spitzkohl für die wöchentliche Ernte einzuholen. Mit seiner markanten, kegeligen Form und den zarten, hellgrünen bis leicht bläulichen Blättern ist der Spitzkohl ein echtes Highlight in unserer Gemüsekiste. Im Gegensatz zu seinem robusteren Verwandten, dem Weißkohl, zeichnet er sich durch eine besonders feine Blattstruktur und ein herrlich mildes, leicht süßliches Aroma aus.
Auf dem Luzernenhof legen wir größten Wert auf eine lebendige und gesunde Erde. Unser Spitzkohl wächst in einem nahezu geschlossenen Hofkreislauf heran. Das bedeutet: Wir verzichten vollständig auf chemische Spritzmittel und künstliche Dünger. Stattdessen vertrauen wir auf unsere eigenen, biodynamischen Präparate und den natürlichen Rhythmus der Natur. Wir kultivieren ausschließlich samenfeste Sorten wie ‚Berns‘, die rötliche Variante ‚Kalibos Sativa‘ und ‚Roxy‘. Diese Sortenvielfalt sichert nicht nur ein breites Geschmacksspektrum, sondern fördert auch die Biodiversität auf unseren Äckern.
Die Pflege des Kohls erfordert viel Handarbeit. Da wir konsequent auf Bändchengewebe verzichten, wird das Beikraut schonend von Hand oder mit der Hacke reguliert. So stehen wir in direktem Kontakt mit unseren Pflanzen und dem Boden. Wenn man durch die Reihen geht, spürt man die Vitalität der Pflanzen, die tief in der fruchtbaren Erde des Südbadens verwurzelt sind. Die Ernte erfolgt ebenso behutsam per Hand. Mit einem scharfen Messer trennen wir den Kohlkopf direkt über dem Boden ab, wobei die großzügigen Umblätter den zarten Kern auf dem Weg in die Verteilung schützen.
In der Küche ist dieser Kohl ein echter Allrounder. Durch seine zarte Struktur gart er wesentlich schneller als andere Kohlsorten und eignet sich hervorragend für schnelle Pfannengerichte, milde Rohkostsalate oder klassisch als feines Kohlgemüse. Ein Stück echte, handgemachte Lebensmittelkultur – direkt von unserem Feld auf deinen Teller, getragen von der Solidarität unserer Gemeinschaft.
Produktdetails
Sorte
Berns, Kalibos Sativa, Roxy
Hinweis zur Lagerung
Im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. Er ist zarter als Weißkohl und sollte idealerweise innerhalb von 3-5 Tagen verzehrt werden, um seine Knackigkeit zu behalten.
Saison
Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober, November
Cremige Spitzkohl-Pfanne mit Kartoffeln und Hirtenkäse
ca. 30 Min.
2-3 Portionen
- 1 kleiner Spitzkohl
- 400 g Kartoffeln (z.B. Frühkartoffeln Solist)
- 1 Zwiebel
- 150 g Hirtenkäse natur (vom Luzernenhof)
- 2 EL Olivenöl oder Butter
- 100 ml Gemüsebrühe
- 1 Schuss Milch oder Sahne
- 1 Prise Salz, Pfeffer und Muskatnuss
- Die Kartoffeln waschen, schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. In einem Topf mit Salzwasser ca. 10-15 Minuten gar kochen, anschließend abgießen.
- Den Spitzkohl halbieren, den Strunk entfernen und die Blätter in feine Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
- In einer großen Pfanne das Öl oder die Butter erhitzen. Die Zwiebelwürfel darin glasig andünsten.
- Die Spitzkohlstreifen hinzugeben und für etwa 3-5 Minuten bei mittlerer Hitze mitbraten, bis sie leicht zusammenfallen.
- Mit der Gemüsebrühe ablöschen und einen Schuss Milch oder Sahne einrühren. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss kräftig abschmecken.
- Die gekochten Kartoffelwürfel unterheben und alles noch einmal kurz aufkochen lassen.
- Zum Schluss den Hirtenkäse mit den Fingern grob zerbröseln, über die heiße Pfanne streuen und servieren.
Tipp: Wer es etwas herzhafter mag, kann zusammen mit den Zwiebeln ein paar Räucherkäse-Würfel vom Hof anbraten. Der Spitzkohl gart sehr schnell – achte darauf, ihn nicht zu lange zu kochen, damit er seinen feinen Biss behält!
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